english
french

Our patron

Dolnoslaski
Górnoslaski
Kujawsko-Pomorski
Lubelski
Lodzki
Malopolski
Mazowiecki
Podkarpacki
Pomorski
Polnocno-Wschodni
Warminsko-Mazurski
Wielkopolski
Polnocno-zachodni

Patron
Seliggesprochener Priester - Pfadfinder
Stefan Wincenty Frelichowski
(1913-1945)

"Ich bin nicht so, wie ich sein soll und sein mochte, aber habe keine Lust dazu. Heute schreibe ich die Worte in der schwersten Depression des Geistes. Und will von diesem Zustand erwaschen, in dem ich bin. Mich von ihm befreien, Ein Mensch werden und nützlich sein. Meine Kräfte schaffen es nicht. In der tiefsten Demut knie ich vor Dir, o Gott. Ich spure all mein Nichtssein und meine Schwache. Ich wende mich an Dich, der Du mich leitest. Gott, befreie mich von diesem Zustand, in dem ich heute bin. Ich will ein anderer Mensch sein. Ich will ein wahrer Pfadfinder sein. So ich im Leben zu benehmen, wie es mir mein Gedanke und mein Gewissen benehmen lasst. Gib mir Deine Gnade. Ich werde mit ihr zusammenarbeiten und mochte mich aus diesem geistigen Verfall auf pfadfinderische Weise erhaben. Gib mir das Selbstvertrauen. Aber nicht nur das suggestive Gefühl, sondern ich will in mir einen wahren Wert erarbeiten. Gott, ich gebe mich Deinen Händen ganz hin. Gib mir, dass ich Schritt für Schritt hinauf gehe. Der heiligen Georg, hilf mir über mich selbst siegen."

/Tagebuch, dem 19 Juni 1935/

Stefan Wincenty Frelichowski ist an 22 Januar 1913 in Chelmza geboren, auf dem Gebiet der heutigen Thorner Diözese. In der Familie wurde seine Persönlichkeit und christliche Haltung gestaltet, die bei den Pfadfindern und der Marianischen Sodalitat vertieft wurden. Von Natur aus war er lebensfrohen Gemütes, offen den Menschen und unternahm oft neue Initiativen. Seit dem neunten Lebensjahr war er Ministrant.

Im Jahre 1923 hat er die Grundschule abgeschlossen und seine Ausbildung Humanistischen Gymnasium für männliche Jugend fortgesetzt. Da wurde er am 21 März 1927 Mitglied der Polnischen Pfadfinderbschaft in der II Abteilung namens "Zawisza Czarny" in Chelmza. Den Eid hat er am 26 Juni 1927 abgelegt. Seit dieser Zeit hat er aktiv die pfadrindereiche Fähigkeiten auf allen Stufen der Organisationsaktivität entwickelt.

Seine Betrachtungen aufgeschrieben in dem Tagebuch sind Zeugnisse der Verantwortung und Sorge um die Entwicklung der Pfadfindermannschaft. Da hat er einen dreijährigen Plan der Bildung und Erziehung eines guten Pfadfinders und Burgers ermöglicht, der seine Pflichten gegenüber Gott und Vaterland kennt.

Als Kleriker war er ein Mitglied, und später Obmann des Kreises der altern Pfadfinder (1933-1936). Seit 1933 hat er als ungesetzlicher Kommandant auch die Pfadfindermannschaften in den Schulen geleitet. Oft beteiligte er sich an dem Pfadfindertreffen, erzahlte Sagen und leitete den Gesang bei den Pfadfinderabenden. Er war auch an den Sterntreffen und Ferienlangen anwesend, und wurde im Jahre 1935 mit dem Titel "Pfadfinder der Republik" ausgezeichnet.

Die Priesterweihe erhielt er am 14 März 1937. Anfangs leistete er Dienst des Kaplans des Bischofs Stanislaw Wojciech Okoniewski, und später des Vikars in der Marie Himmelfahrt-Pfarrei zu Thorn, Seit dem Jahre 1938 wurde er in die Pommersche Bezirkskommandantur der Pfadfinderbschaft als Leiter der Abteilung für die Altere Pfadfinderbschaft und Kaplan der Pommerschen Pfadfinderbschaft. Einbezogen sowie als Redakteur der Jugendzeitschrift "Zew Starszoharcerski".

In Rahmen der Seelsorge kümmerte er sich um volle Beteiligung aller an der Liturgie. Mit besonderer Hingabe arbeite er mit Kindern und mit der Jugend, war bekümmert um die Kranken, engagiert zugunsten der Mission und der Kirchenpresse.

Nach dem Thorn durch die Faschisten Truppen besetzt wurde, wurde er am 18 Oktober 1939 in Haft genommen. Zuerst wurde er in das Thorner Fort VII eingesperrt, wonach er den Martyrerweg in den Konzentrationslagern: Stutthof, Sachsenhausen, und Dachau gegangen ist. Das Leben in den Konzentrationslagern war mit vielfältigen Erfahrungen bezeichnet: Hunger, Verdemutigungen und Schmerzen der körperlichen und moralischen Quälerei. Dem entgegen ging er mit völligem Vertrauen auf Gott. Er find bei Ihm die Kraft, um den Mithäftlingen zu dienen, indem er ihnen den preislichen Trost brachte und für sie den sakramentalen Dienst leistete. Gerne hat er mit ihnen die kleinen Nahrungsportionen geteilt und war immer bereit, sich und seine Zeit zu opfern, sogar im Angesicht der Lebensgefahr. Er hat sich mit Flecktyphus angesteckt, als er freiwillig den Dienst zugunsten den kranken Häftlingen übernommen hat. Er starb den Martyrertod am 23 Februar 1945.

Worte Johannes Paul II zur Seligsprechung, Torun, den 7 Juni 1999:

"Wir empfangen mit großer Dankbarkeit das Lebenszeugnis des gegenwärtigen Helden, Priester und Menschen des Friedens, des seligen S.W. Frelichowski, als Forderung für unsere Generation. Die Gabe dieser Seligsprechung mochte ich besonders der Thorner Kirche anvertrauen, damit sie das Gedächtnis der großen Werke Gottes schützt und und verbreitet, die im kurzen Leben des Priesters vollgebracht wurden. Ich vertraue diese Gabe vor allem Priestern dieser Diözese und das ganzen Polens(...). Ich wende mich auch an die ganze Pfadfinderfamilie, mit welcher der neue Selige so tief verbunden war. Möge Er für euch zum Patron, Lehrer der Grossherzkeit und Furspracher des Friedens und der Versöhnung werden."




webmastering by Wojciech Smolak


Leadreship

Girl Scout Organization

Boy Scout Organization


der Außenkommissar
von ZHR